Allgemeine Fakten >1
Entscheidung >2
Emotion >2
Unternehmenstestament >3
Für den Nachfolger ist die Situation nicht minder schwierig – es
liegt eine beachtliche Verantwortung auf den meist jungen Schultern.
Die Erwartungshaltung seitens des Seniors ist enorm und oftmals ist
man
verleitet sich selbst dadurch einen erhöhten Druck aufzuerlegen.
Doch das hilft keinem weiter. Auch hier gilt, dass unvoreingenommene
Kommunikation die Basis bildet und zwar innerhalb der ganzen Familie.
Nehmen Sie Rücksicht auf die Gefühle des Seniors, versuchen
Sie sich in seine Lage zu versetzen und die Tragweite der Übergabe
für ihn abzuschätzen – es ist ein Meilenstein im Leben
jedes Unternehmers!
Halten Sie als Junior an Ihren Vorstellungen fest,
schreiben Sie unbedingt einen Businessplan um Ihre Ideen zu fokussieren
und schrift- lich festzuhalten.
Lassen Sie den Senior - wenn möglich daran teil- haben und fragen
Sie nach seinem Rat. Es ist ein nahezu unbezahlbarer Wert, wenn man auf
das langjährige Wissen des Seniors im Bedarfsfall zurückgreifen
kann! Planen Sie Ihre Strukturänderungen mittel- bis langfristig,
krempeln Sie nicht von heute auf morgen ein gut organi- siertes Unternehmen
um, dadurch verunsichern Sie lediglich Ihre Arbeitnehmer.
Unternehmenstestament
Wie bereits erwähnt sollten alle Jungunternehmer und Betriebs-
nachfolger sich schon in jungen Jahren um ein Unternehmenstestament (und
um einen
Notfallsplan) kümmern. Dieses ist quasi ein Garantie- schein für
den Weiterbestand des Unternehmens nach einem unverhofften Todesfall
des Unternehmers.
Im Unternehmenstestament wird gemeinsam mit Hilfe von fachkundigen Beratern
(zumindest ein Notar sowie ein Steuerberater sollten konsultiert werden)
festgehalten, wie es nach dem Tod des Unter- nehmers mit dem Unternehmen
weitergehen soll. Hier müssen nicht nur die geschäftlichen
Punkte beachtet werden wie beispielsweise ob postmortale Vollmachten
hinterlegt werden sollen welche eine bestimmte Person zum „Übergangs-Chef“ machen
oder ob ein Beirat eingesetzt wird. Sondern es sollten auch die privaten
Gegebenheiten in Bezug auf die Firma im Unternehmenstestament einfliessen,
beispiels- weise dass für minderjährige Kinder unbedingt eine
Testaments- vollstreckung anzuordnen ist, oder dass eine vorweggenommene
Erbfolge schriftlich (und notariell beglaubigt) festgehalten ist.
Vorteil
eines notariell beglaubigten Unternehmenstestamentes ist, dass die inhaltliche
Richtigkeit gewährleistet ist, durch die Ausarbeitung
mit mindestens 2 externen Beratern die Rechtsfolge klar geregelt ist
und natürlich auf Grund der amtlichen Verwahrung ein zuverlässiges
Auffinden garantiert ist.
Besprechen Sie besonders genau die Regelung der Erbschaft innerhalb der
Familie, denn häufig fällt neben der Erbschaftssteuer auch
Ein- kommenssteuer an, insbesondere wenn es Erbauseinandersetzungen mit
Abfindungszahlungen, Teilungsanordnungen des Erblassers, Ver- mächtnisse
mit Beschwerungen, Personengesellschaften mit Sonder- betriebsvermögen
oder Betriebsaufspaltung wegen Wegfalls des einheitlichen Betätigungswillens
gibt. Die steuerlich sicherste Gestaltung ist die Alleinerbeneinsetzung
des Unternehmensnachfolgers, bei welchem die übrigen Familienangehörigen
mit Vermächtnissen bedacht werden. Vergessen Sie auch nicht auf
die finanzielle Absicherung Ihres Lebens- bzw. Ehepartners – oftmals
werden Bürgschaften für den Partner übernommen! Regeln
Sie auch diese Punkte soweit es geht (und die Firma betrifft) in Ihrem
Unternehmenstestament.
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Stressmanagement
Immer mehr Menschen leiden unter Stress – oft ist aufgebauter Stress überflüssig
und leicht zu vermeiden.
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Konfliktmanagement
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sich
alle Gesprächspartner an gewisse Spielregeln halten.
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Führungsstil
Der Führungsstil eines Vorgesetzten beein- flusst das Arbeits- klima und
die
Entwicklung der Mitarbeiter ent- scheidend.
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Motivation
Gerade für Ihre Mit- arbeiter stellt eine Be- triebsnachfolge eine unsichere
Zeit dar – der richtige Moment für Mitarbeiter- motivation!
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