Businessplan Gründerfahrplan Betriebsnachfolge Franchising Venture Capital Kapitel

 

Newsletter Ihr Newsletterabo
Alle Infos aktuell!
   
Sie sind hier Sie sind hier:
Startseite
  Betriebsnachfolge
    Fam.nachfolge #3
       

Suche Suche  


Kapiteleinteilung Die Kapitel:
Allgemein
Chancen
Nachfolgersuche
Rechtliche Fragen
Übergabemodelle
Bewertung
Finanzierung
Musterbusinessplan
Familiennachfolge
Erfahrungsberichte
Literatur


Betriebsnachfolge Sponsor
FAMILIENNACHFOLGE >1 >2 >3
empfehlen Weiterempfehlen
drucken Drucken
kommentar Kommentar

Allgemeine Fakten >1
Entscheidung >2
Emotion >2
Unternehmenstestament >3


Für den Nachfolger ist die Situation nicht minder schwierig – es liegt eine beachtliche Verantwortung auf den meist jungen Schultern. Die Erwartungshaltung seitens des Seniors ist enorm und oftmals ist man verleitet sich selbst dadurch einen erhöhten Druck aufzuerlegen. Doch das hilft keinem weiter. Auch hier gilt, dass unvoreingenommene Kommunikation die Basis bildet und zwar innerhalb der ganzen Familie. Nehmen Sie Rücksicht auf die Gefühle des Seniors, versuchen Sie sich in seine Lage zu versetzen und die Tragweite der Übergabe für ihn abzuschätzen – es ist ein Meilenstein im Leben jedes Unternehmers!

Halten Sie als Junior an Ihren Vorstellungen fest, schreiben Sie unbedingt einen Businessplan um Ihre Ideen zu fokussieren und schrift- lich festzuhalten. Lassen Sie den Senior - wenn möglich daran teil- haben und fragen Sie nach seinem Rat. Es ist ein nahezu unbezahlbarer Wert, wenn man auf das langjährige Wissen des Seniors im Bedarfsfall zurückgreifen kann! Planen Sie Ihre Strukturänderungen mittel- bis langfristig, krempeln Sie nicht von heute auf morgen ein gut organi- siertes Unternehmen um, dadurch verunsichern Sie lediglich Ihre Arbeitnehmer.

Unternehmenstestament

Wie bereits erwähnt sollten alle Jungunternehmer und Betriebs- nachfolger sich schon in jungen Jahren um ein Unternehmenstestament (und um einen Notfallsplan) kümmern. Dieses ist quasi ein Garantie- schein für den Weiterbestand des Unternehmens nach einem unverhofften Todesfall des Unternehmers.
Im Unternehmenstestament wird gemeinsam mit Hilfe von fachkundigen Beratern (zumindest ein Notar sowie ein Steuerberater sollten konsultiert werden) festgehalten, wie es nach dem Tod des Unter- nehmers mit dem Unternehmen weitergehen soll. Hier müssen nicht nur die geschäftlichen Punkte beachtet werden wie beispielsweise ob postmortale Vollmachten hinterlegt werden sollen welche eine bestimmte Person zum „Übergangs-Chef“ machen oder ob ein Beirat eingesetzt wird. Sondern es sollten auch die privaten Gegebenheiten in Bezug auf die Firma im Unternehmenstestament einfliessen, beispiels- weise dass für minderjährige Kinder unbedingt eine Testaments- vollstreckung anzuordnen ist, oder dass eine vorweggenommene Erbfolge schriftlich (und notariell beglaubigt) festgehalten ist.

Vorteil eines notariell beglaubigten Unternehmenstestamentes ist, dass die inhaltliche Richtigkeit gewährleistet ist, durch die Ausarbeitung mit mindestens 2 externen Beratern die Rechtsfolge klar geregelt ist und natürlich auf Grund der amtlichen Verwahrung ein zuverlässiges Auffinden garantiert ist.
Besprechen Sie besonders genau die Regelung der Erbschaft innerhalb der Familie, denn häufig fällt neben der Erbschaftssteuer auch Ein- kommenssteuer an, insbesondere wenn es Erbauseinandersetzungen mit Abfindungszahlungen, Teilungsanordnungen des Erblassers, Ver- mächtnisse mit Beschwerungen, Personengesellschaften mit Sonder- betriebsvermögen oder Betriebsaufspaltung wegen Wegfalls des einheitlichen Betätigungswillens gibt. Die steuerlich sicherste Gestaltung ist die Alleinerbeneinsetzung des Unternehmensnachfolgers, bei welchem die übrigen Familienangehörigen mit Vermächtnissen bedacht werden. Vergessen Sie auch nicht auf die finanzielle Absicherung Ihres Lebens- bzw. Ehepartners – oftmals werden Bürgschaften für den Partner übernommen! Regeln Sie auch diese Punkte soweit es geht (und die Firma betrifft) in Ihrem Unternehmenstestament.




>1 >2 >3

 


Stressmanagement

Immer mehr Menschen leiden unter Stress – oft ist aufgebauter Stress überflüssig und leicht zu vermeiden.

>  weiter

Trennlinie

Konfliktmanagement

Eine Konfrontation muss nicht zwangs- läufig negative Folgen haben, wenn sich alle Gesprächspartner an gewisse Spielregeln halten.

>  weiter

Trennlinie

Führungsstil

Der Führungsstil eines Vorgesetzten beein- flusst das Arbeits- klima und die Entwicklung der Mitarbeiter ent- scheidend.

>  weiter

Trennlinie

Motivation

Gerade für Ihre Mit- arbeiter stellt eine Be- triebsnachfolge eine unsichere Zeit dar – der richtige Moment für Mitarbeiter- motivation!

>  weiter
empfehlen WEITEREMPFEHLEN drucken DRUCKEN
Kommentar KOMMENTAR
 
 
Microsoft IBM Österreich Wirtschaftsblatt Partner