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Der Österreichische Franchise-Verband (ÖFV) >1
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Der Österreichische Franchise-Verband (ÖFV)

Der im Jahre 1986 gegründete Österreichische Franchise-Verband hat sich die Interessensvertretung der Franchise-Wirtschaft zum Hauptziel gesetzt. Er fördert das vertikal-kooperative Vertriebssystem Franchising in Österreich und hat sich der "offiziellen" Definition des Deutschen Franchising-Verbands angeschlossen:

Demnach betrachten die Verbände alle Vertriebsformen als Franchise-System, die der nachfolgenden Begriffsdefinition entsprechen:

Franchising ist ein vertikal-kooperativ organisiertes Absatzsystem rechtlich selbständiger Unternehmen auf der Basis eines vertraglichen Dauerschuldverhältnisses. Dieses System tritt am Markt einheitlich auf und wird geprägt durch das arbeitsteilige Leistungsprogramm der Systempartner sowie durch ein Weisungs- und Kontrollsystem zur Sicherstellung eines systemkonformen Verhaltens.

Das Leistungsprogramm des Franchise-Gebers ist das Franchise-Paket. Es besteht aus einem Beschaffungs-, Absatz- und Organisationskonzept, dem Nutzungsrecht an Schutzrechten, der Ausbildung des Franchise-Nehmers und der Verpflichtung des Franchise-Gebers, den Franchise-Nehmer aktiv und laufend zu unterstützen und das Konzept ständig weiterzuentwickeln.

Der Franchise-Nehmer ist im eigenen Namen und für eigene Rechnung tätig; er hat das Recht und die Pflicht, das Franchise-Paket gegen Entgelt zu nutzen. Als Leistungsbeitrag liefert er Arbeit, Kapital und Information.

Weitere Ziele des Verbandes

Weitere Ziele in Bezug auf die Interessensvertretung sind:
  • Information der Öffentlichkeit über Wesen und Bedeutung des Franchising
  • Vertretung der Interessen der in Österreich tätigen Franchise-Geber gegenüber Legislative und Exekutive
  • Verhinderung von Fehlentwicklungen im Franchising
  • Erarbeitung und Führung einer Statistik über Franchising
  • Teilnahme am europäischen und weltweiten Franchise-Geschehen durch Mitgliedschaft beim Europäischen Franchise-Verband und dem World Franchise Council


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