von Christine Putzer
Auch zum Jahreswechsel hat sich das Bild an den Börsen wenig gewandelt und selbst die Perspektiven für die nächsten Monate bleibt eher düster, wenn man sich den Kursverlauf des US-Dollar ansieht. Wer in diese Währung investiert hat und auf große Erträge wartet, wird sich in Geduld üben müssen.
Denn der Dollar wird, wenn die Prognosen vieler Finanzexperten stimmen, über das Frühjahr 2008 hinaus schwach bleiben. Zwar sind die größten Hürden rund um die Immobilien- und Finanzkrise überstanden, aber die Märkte an den Börsen bleiben nervös.
Aus diesem Grund wird auch den Aktienindizes wie dem DAX oder dem Dow-Jones-Index wenig Entwicklung nach oben vorhergesagt. Gleiches gilt für den österreichischen ATX. Die Marktsituation wird zäh und nervös bleiben, kleineren Gewinnen werden ebenso große Verluste folgen, sodass man sich in einer Hochschaubahn wähnt. Tatsächlich ist das Vertrauen in die Finanzwelt nicht restlos hergestellt, auch wenn die Rahmenbedingungen sich stark verbessert haben.
Der US-Dollar könnte aber, so meinen Börsenkenner, ab der Jahresmitte 2008 wieder an Wert zulegen. Spätestens dann sollte die Finanzkrise endgültig abgearbeitet sein und der Dollarkurs steigen. Ob es wirklich so sein wird, wird man erst in einem halben Jahr wissen, doch für Unternehmen, die mit den Partnern und Kunden in den USA Geschäfte unterhalten, wäre ein ausgeglicheneres Verhältnis zwischen dem Euro und dem US-Dollar durchaus wünschenswert.
Bis es aber soweit kommt, dass der Dollar an Kraft gewinnt, bleibt der Euro die viel stärkere Währung. Seit Wochen steht er im Verhältnis zum US-Dollar bei über 1,40, zeitweise sogar bei 1,47.
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