von Bettina Triebl
Online-Marketing zählt zu den wichtigsten Werbeformen der Gegenwart. Besonders junge und kleine Unternehmen profitieren vom Webauftritt und von der Möglichkeit, mittels Newsletter Informationen zur Verfügung stellen zu können. Vor allem dem Newsletter steht aber ein großes Problem im Weg: der Spam-Filter.
An sich ist der Spam-Filter ja eine feine Sache, die von vielen Anwendern auch lautstark gefordert wurde. Durch den Filter werden auf Seiten der Provider die lästigen Spams entsorgt, ohne dass die Benutzer etwas machen müssen. Je nach verwendetem Filter und abhängig von der eigenen Strategie gibt es Provider, die die möglichen Spams gar nicht zustellen oder mit einem "***SPAM"-Hinweis das Mail doch durchlassen.
So gut es ist, dass die Spam-Filter ihre Arbeit verrichten, so problematisch ist die Situation für Newsletter, die von den Benutzern auch gewünscht sind. So kommt es zu Nachfragen, warum man den aktuellen Newsletter nicht erhalten hat, während andere wissentlich mit den neuesten Informationen versorgt wurden. Eine generelle Lösung für das Problem gibt es nicht, es gibt aber einige Tipps, die bei dem einen oder anderen Provider helfen könnten.
Dazu zählt eine klar sichtbare Möglichkeit der Abmeldung im Newsletter. Spam-Filter sind mittlerweile sehr professionelle Lösungen, die die verschickten Nachrichten sehr genau analysieren können. Wenig ratsam ist das Schreiben von viel Text in Blockbuchstaben. Zur Katastrophe wird dies, wenn man im Betreff oder in der verwendeten E-Mail-Adresse Blockbuchstaben nützt.
Weniger bekannt ist, dass das Dollarzeichen oder auch das Eurozeichen ebenfalls ein Grund für den Spam-Filter ist, um den Newsletter nicht durchzulassen. Rufzeichen und aggressive Werbeslogans sollten ebenfalls wenn überhaupt, dann nur sehr sparsam eingesetzt werden.
Ein ganz großes "NO-NO" sind Links im Newsletter, die nicht an URLs sondern an IP-Adressen verweisen. Solche Links werden besonders gerne als Hinweis für Spams angesehen.
Wenn man die genannten Fehler aber nicht macht und trotzdem geblockt wird, bleiben nur zwei Maßnahmen übrig: die Benutzer sollten dann motiviert werden, den Newsletter bzw. die Absenderadresse in die sogenannte Whitelist aufzunehmen, damit die eigene Mailsoftware (z.B. Outlook, Thunderbird) den Newsletter nicht als Spam interpretiert und wichtige Provider sollten angesprochen werden, damit man auf deren Whitelist kommt und von Seiten der Provider nicht mehr geblockt wird.
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