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Verstärkte Kommunikation mit E-Mails
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von Hans Bender

Trotz der nervigen Spams und so manch reservierter Haltung gegenüber Technik und Internet hat sich das E-Mail als Kommunikationsform immer mehr durchgesetzt. Es zeigt sich, dass in fast allen Berufsgruppen die Kommunikation via E-Mail stark gestiegen ist, wobei es abhängig von der Branche und dem Beschäftigungsverhältnis große Unterschiede gibt.

Generell war man davon ausgegangen, dass die Führungskräfte und die UnternehmerInnen, besonders die EinzelunternehmerInnen sehr intensiv das E-Mail nützen, um Kontakt zu Kunden und Partner aufzunehmen, weil damit die Kommunikation deutlich schneller vonstatten gehen kann, als mit herkömmlichen Telefonaten. Zudem hat das E-Mail den Vorteil, dass man niemanden bei einer Besprechung stören kann, denn der Adressat kann sich das Mail dann durchlesen, wenn er die Zeit dafür hat.

Aber auch die MitarbeiterInnen nützen das E-Mail viel intensiver als noch vor ein paar Jahren. Es wird allgemein geschätzt, dass etwa die Hälfte aller MitarbeiterInnen regelmäßig diese Medium nützen, um zu kommunizieren. Das kann jetzt innerbetrieblich sein, das kann auch der Kontakt zu Partner, Kunden und MitarbeiterInnen außerhalb des Betriebsgebäudes sein.

Auffällig ist dabei, dass beispielsweise im Bereich der Behörden besonders intensiv mit dem E-Mail kommuniziert wird, was daran liegt, dass durch die Forcierung von E-Government, also der Abwicklung von Amtshandlungen via Internet, das E-Mail noch stärker in den Mittelpunkt gerückt ist.

Auch die Angestellten nützen die E-Mail sehr oft für ihre beruflichen Zwecke und gewinnen dadurch viel Zeit, weil sie den gewünschten Kontakten nicht nachtelefonieren müssen. Manchmal lässt sich das Telefonieren nicht vermeiden, aber bei der Wahl Telefon oder E-Mail fällt die Entscheidung immer öfter auf zweiteres.

Nur im Bereich der ArbeiterInnen ist das E-Mail im Hintergrund geblieben. Das hat aber zweifelsohne auch mit der oft gar nicht vorhandenen Möglichkeit zu tun, wenn in einem Produktionsprozess gearbeitet wird und man gar keinen Computer in der Nähe hat. Daher ist eine Quote von 10 bis 15 Prozent an ArbeiterInnen, die das E-Mail zur betrieblichen Kommunikation nützen, durchaus nachvollziehbar.




 

 


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