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Unklare Bezeichnungen im Online-Shop
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von Peter Schmid

In den Medien finden sich immer öfter Begriffe rund um das sogenannte Web 2.0. Die damit in Zusammenhang stehenden Funktionen werden zwar oft genannt und auch wirklich beliebter wie beispielsweise das Social Bookmarking, aber dass es sich dabei um die Möglichkeit handelt, die eigenen Web-Favoriten aus dem Browser öffentlich zur Verfügung stellen zu können, wissen viele nicht.

Das liegt zum einen daran, dass die Bezeichnungen englischer Herkunft sind, zum anderen aber auch, weil die Definition selbst von ihren Erfindern nicht immer klar umgrenzt sind. Dazu kommt, dass viele dieser Definitionen zwar erwähnt werden und auf Webseiten als Funktionen angeboten werden, aber es gibt keine darüber hinaus gehenden Erklärungen für jene Menschen, die damit per Definition nichts anfangen können. Und die Zahl jener BesucherInnen, die damit überfordert wirken, ist groß.

Abseits von Web 2.0 gibt es aber weitere Probleme, die das E-Business betrifft. Viele Unternehmen haben längst einen Online-Shop und erwarten sich dadurch einen starken Anstieg des Umsatzes im Internet. Der Umsatz lässt aber oft auf sich warten, weil die interessierten Menschen mit Funktionen konfrontiert werden, die ebenfalls nicht erklärt werden und daher steigt die Unsicherheit und der mögliche Einkauf findet nicht statt.

Damit kann es passieren, dass nützliche Funktionen ins Leere laufen, weil eine Hilfestellung nicht angeboten wird. Das kann beispielsweise Funktionen rund um die angebotene Suchmaschine betreffen, bei der man die gewünschten Produktgruppen herausfiltern kann, aber unsichere BesucherInnen des Shops wissen damit ohne zusätzlicher Erklärung nichts anzufangen und wenden sich wieder von der Webseite ab, obwohl sie am Kauf sehr interessiert wären.

Immer mehr Unternehmen gehen daher dazu über, aus Sicht dieser BesucherInnen den eigenen Internetauftritt zu hinterfragen und Schwachstellen auszubessern. Das kann zum Beispiel dadurch erfolgen, dass man die Funktionen wie bisher anbietet, darunter aber einen zusätzlichen Link zu einem Hilfetext online stellt. Wer unsicher ist, kann hier nachlesen, worum es bei der Funktion geht und dann besser entscheiden, ob er sie nützen will oder nicht.




 

 


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