von Sabine Müller
Sehr viele Unternehmen bieten seit geraumer Zeit Kundenkarten an. Das hat für die Kunden den Vorteil, dass es günstigere Einkaufsmöglichkeiten gibt, hat aber auch das Ärgernis, dass man langsam einen Rucksack braucht, um alle Kundenkarten transportieren zu können. Doch das stört dann offenbar nicht so sehr, weil sich die Kundenkarten durchgesetzt haben.
Es gibt verschiedene Möglichkeiten der Kundenkarte bzw. wie diese eingesetzt werden kann. Manche Kundenkarten reduzieren jeden Einkauf um ein paar Prozent und bringen damit Ersparnisse für die Kunden. Andere Unternehmen retournieren einen vereinbarten Betrag, beispielsweise drei Prozent der Einkaufssumme, wenn innerhalb eines Jahres ein bestimmter Umsatzbetrag überschritten wurde.
Wiederum andere Systeme sehen vor, dass Bonuspunkte gesammelt werden und wenn eine bestimmte Punktzahl erreicht wurde, erhält man entweder ein Geschenk oder ebenfalls einen Rabatt - manchmal auch in Form von Gutscheine.
Mit den Kundenkarten gelingt es vielen Unternehmen, die Konsumenten enger an das Unternehmen zu binden. Dabei werden aber Möglichkeiten nicht ausgeschöpft, die mit der Kundenkarte umsetzbar wären. Denn das Sammeln von Bonuspunkte ist interessant, aber beiweiten nicht so aussagekräftig wie die Fragestellung, welcher Kunde bevorzugt welche Produkte kauft. Nützt man die Informationen durch die Kundenkarte im Rahmen eines CRM-Konzepts aus, so erhält man präzise Informationen und kann seine Produkte und Dienstleistungen noch besser auf die Zielgruppe abstimmen.
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