Businessplan Gründerfahrplan Betriebsnachfolge Franchising Venture Capital Kapitel

 

Newsletter Ihr Newsletterabo
Alle Infos aktuell!
   
Sie sind hier Sie sind hier:
Startseite
  TOP-INFO
    Führungsstil
       

Suche Suche  


WEITERE TOP-NEWS
 
>  Rohstoffe
>  Kundenkarte
>  Top-Domain
>  Shop-Funktionen
>  Live-Feedback
>  E-Mail
>  Heimarbeit
>  Spam-Filter
>  Treue
>  Börse



Topinfos
FÜHRUNGSSTILE IM VERGLEICH
empfehlen Weiterempfehlen
drucken Drucken
kommentar Kommentar

von Doris Ringhofer

Wie werden die Mitarbeiter bei Entscheidungen einbezogen? Jeder Chef hat (meistens unbewusst) seinen eigenen Führungsstil. Abhängig vom Charakter gibt es drei grosse Überbegriffe für verschiedene Führungs- stile:
  • Partizipativ-demokratischer Stil
  • Autokratischer Stil
  • Laissez-faire-Stil

Partizipativ-demokratischer Stil:
„Reden wir darüber!“
Der Vorgesetzte entscheidet alles gemeinsam mit den Mitarbeitern. Alle bringen Lösungsvorschläge ein, welche auch alle gleichrangig behandelt werden. Die beste Lösung soll mittels Diskussion, bei der die Mitarbeiter und der Vorgesetzte beteiligt sind, gefunden werden.

Autokratischer Stil:
„ Bis morgen möchte ich das alles erledigt haben!“
Bei diesem Stil wird alles „von oben“ angeschafft. Die Mitarbeiter haben alles den Anordnungen gemäss auszuführen. Es gibt kein Mitsprache- recht und keine Diskussionen.

Laissez-faire-Stil:
„ Machen Sie es, wie Sie wollen! Sie machen das schon!“
Alle Mitarbeiter haben weitreichende Freiheit. Der Vorgesetzte greift nur ein, wenn er gefragt oder seine Hilfe wirklich benötigt wird.

Als Vorgesetzter ist es nicht leicht ein gutes Mittelding als Stil zu finden bei dem alle Mitarbeiter zufrieden sind.
Denn jeder Führungsstil hat kurz- und langfristige Auswirkungen auf die Zufriedenheit der Mitarbeiter:

Partizipativ-demokratischer Stil:
Kurzfristig nicht der optimalste Stil für optimalste Zufriedenheit. Es kann zu langen Diskussionen ohne wirklicher Einigung kommen. Das bewirkt einen grossen Zeitaufwand um eine Lösung zu finden. Diese zeitliche Belastung kann zur Unzufriedenheit führen, da sich die restliche Arbeit nicht von selbst erledigt. Aber langfristig gesehen führt dieser Führungsstil sicher zur Zufriedenheit, da vor allem bei wesentlichen Entscheidungen die gemeinsame Lösung für alle die Beste sein sollte.

Autokratischer Stil:
Für eine kürzere Zeitspanne führt dieser Stil deshalb zur Zufriedenheit, da die Arbeiten durch die genauen Anweisungen klar definiert sind. Dadurch werden Fehler eher vermieden. Dieser Stil ist für langfristig deshalb nicht wirklich geeignet, da die Mitarbeiter kein Mitspracherecht bei wichtigen Entscheidungen haben.

Laissez-faire-Stil:
Dieser Führungsstil führt langfristig auch nicht immer zur absoluten Zufriedenheit. Die Mitarbeiter fühlen sich oft alleine gelassen da sie bei ihrem Schaffen auf sich gestellt sind. Die Kommunikation zwischen Vorgesetzten und Mitarbeitern fehlt.

Es liegt vorwiegend am Vorgesetzten ein Mittelding zwischen Gewinn- und Mitarbeiterorientierung und den verschiedensten Führungsstilen zu finden. Nicht immer ist eine strikte Trennung dieser Bereiche möglich. Beispielsweise wird in bestimmten Teams ein partizipativ-demo- kratischer Stil nicht gelingen, da sich einige Mitarbeiter vielleicht zu wenig an der Diskussion beteiligen. In anderen Teams wird genau dieser Führungsstil aufblühen und kann den Erfolg eines Teams gut und gerne verdoppeln, ohne dass sonst etwas geändert wird. Aus diesem Grund kann man hier keine strikte Trennung innerhalb der Führungsstile an sich machen. Es wird immer nicht nur auf den Chef sondern vor allem auf die Mitarbeiter ankommen, wie der Führungsstil im Endeffekt dann aussieht.

Wichtig ist hier auf seine Mitarbeiter einzugehen. Teilen Sie halbjährlich anonym auszufüllende Fragebögen aus über die Zufriedenheit der Zusammenarbeit zwischen Vorgesetzten und Mitarbeitern, fragen Sie direkt ob mehr Mitspracherecht bzw. Diskussionen gewünscht wären und analysieren Sie diese Fragebögen. Bauen Sie dieses Feedback in Ihren Führungsstil ein und beobachten Sie ob sich etwas am Betriebsklima, der Zufriedenheit der Mitarbeiter und auch am Gewinn ändert. Lassen Sie kleine Erfolge auch die Erfolge Ihrer Mitarbeiter sein und teilen Sie Misserfolge ebenfalls mit Ihren Angestellten, das wird den Ehrgeiz anfachen und die Freude am Erfolg noch mehr steigern!

 


FEEDBACK

Bewerten Sie bitte diesen Artikel!

sehr gut
gut
befriedigend
genügend
nicht genügend



Trennlinie

Altersvorsorge
Informieren Sie sich hier über die ver- schiedenen Varianten der Altersvorsorge durch den Verkauf Ihres Unternehmens!

>
weiter


Trennlinie

NEUFÖG
Das NEUFÖG bietet auch Betriebsnach- folgern finanzielle Einsparungen bei der Startphase.

>
weiter


Trennlinie

Konfliktmanagement
Eine Konfrontation muss nicht zwangs- läufig negative Folgen haben, wenn sich alle Gesprächspartner an gewisse Spielregeln halten.

>
weiter

empfehlen WEITEREMPFEHLEN drucken DRUCKEN
Kommentar KOMMENTAR
 
 
Microsoft Wirtschaftsblatt Partner