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MOTIVATION
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von Ludwig Mirtz

Das Wort Motivieren kommt ursprünglich aus dem Lateinischen (movere) und leitet sich von dem Begriff Motiv ab. Das Motiv beschreibt den Beweggrund menschlichen Handelns.

Formen der Motivation

Primäre Motivation
Diese ergibt sich aus den Grundbedürfnissen der Menschen. Jeder Mensch hat Hunger und braucht Nahrung. Wenn ein Mensch friert, hat er das natürliche Bedürfnis nach Kleidung und Wärme. Primäre Motivation sind also jener Bedarf von uns Menschen an Dingen, ohne die wir nicht überleben könnten.

Sekundäre Motivation
Sekundäre Motivation entwickelt sich aus unseren Umfeld, unseren Lebensumständen heraus. So sehnen wir uns nach sozialen Kontakten sowie Sicherheit und Anerkennung in unserer Gesellschaft.

Intrinsische Motivation
Ist der Antriebsmotor des Menschen aus seinem inneren heraus. Der Mensch strebt nach Selbstverwirklichung, ist ehrgeizig und will dazu lernen. Bewunderung von aussen oder materielle Werte spielen keine Rolle.

Extrinsische Motivation
Hierbei spielen äussere Anreize wie Entlohnung, Beförderung, Gehalts- erhöhung und Anerkennung eine grosse Rolle. Motivation durch finanzielle Mittel ermöglichen dem Angestellten sich private Wünsche und Träume zu verwirklichen. Auch soziale Anerkennung eines Kollegen oder lobende Worte durch den Chef bewirkt eine Stärkung des Selbstbewusstseins und fördert den Ehrgeiz.

Herzbergs Zwei Faktoren-Theorie
Herzberg hat seine 2-Faktoren-Theorie auf einer Untersuchung aufge- baut, bei der Arbeitnehmer nach Situationen im Arbeitsleben gefragt wurden, bei der sie grosse Zufriedenheit bzw. Unzufriedenheit verspürt haben. Diese zwei Faktoren beschrieb er in weiterer Folge als Motivatoren und Hygienefaktoren. Diese Dualitätstheorie wurde erstmals 1959 veröffentlicht.

Motivatoren
Mit ihnen ist es möglich, Zufriedenheit zu bewirken. Ohne sie stellt sich eine Situation der Nicht-Zufriedenheit ein. Motivatoren sind stark an den Arbeitsinhalt gebunden:

  • Anerkennung für geleistete Arbeit
  • Arbeitsinhalt
  • Aufstieg
  • Verantwortung
Hygienefaktoren
  • Arbeitsplatzbedingungen
  • Arbeitsplatzsicherheit
  • Führungsstil
  • Bezahlung
  • Motivationstheorie nach Maslow

Maslow teilt seine Bedürfnispyramide in 5 Ebenen ein. Er vertritt die Anschauung, dass die nächst höhere Ebene nicht erreicht werden kann, solange Bedürfnisse unterhalb nicht befriedigt werden konnten.
Selbstverwirklichung
Ich-Bedürfnisse
Anerkennung, Status, Prestige
Soziale Bedürfnisse
Liebe, Zuneigung
Sicherheitsbedürfnisse
Sicherheit des Arbeitsplatzes
Physiologische Bedürfnisse
Nahrung, Luft, Kleidung


McGregors Theorien X und Y

McGregor geht in seiner Theorie von zwei unterschiedlichen Menschen- typen aus. Zum einen der positiv denkende Mensch, dem zum anderen ein negativ denkender Mensch gegenüber steht. Aus dieser Idee heraus meint McGregor, dass unterschiedliche Formen der Führung und Motivation notwendig sein werden.
Theorie X
Theorie Y
Jene Persönlichkeit, die der Theorie X entspricht scheut die Arbeit und wird versuchen diese soweit wie möglich zu ver- meiden.

Bei Arbeitnehmern mit diesen Eigenschaften ist es wichtig sie laufend zu kontrollieren, sie gezielt anzuweisen und zu führen

Folgende Eigenschaften beschreiben den Menschen nach Theorie X:
  • möchte Verantwortung vermeiden
  • möchte geführt werden
  • kaum ehrgeizig
  • wünscht sich in erster Linie Sicherheit
Für Menschen, die der Theorie Y entsprechen ist Arbeit sehr wichtig und bringt für sie ein Gefühl der Zufriedenheit.

Diese Arbeitnehmer über- nehmen gerne Verantwortung und sind sehr initiativ. Sie brauchen keine externen Kontrollen, da sie ihre Arbeit immer versuchen werden best- möglich abzuwickeln, auch weil sie sich in Ihrer Arbeit verwirklicht sehen.

Eigenschaften einer Person nach Theorie Y:
  • Kreativität
  • Eigeninitiative
  • übernehmen Verantwortung


 


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