Einleitung >1
Checkliste Teilnehmeranalyse >1
Der Inhalt >2
Die Teile der Präsentation >2
Die Generalprobe >3
Medieneinsatz >3
von Sophie Ambacher
Jeder kommt im Laufe seiner Karriere in die Situation einmal
einen Vortrag zu halten, oder auch nur in einer kleineren Gruppe einen
Sach- verhalt zu präsentieren. Dabei ist die richtige Vorbereitung
das A und O einer erfolgreichen Umsetzung während der Präsentation.
1.
Themenwahl, Einholung von Informationen und Einteilung der Vorbereitungszeit
Bevor
mit der Vorbereitung einer Präsentation begonnen werden
kann, muss das Thema des Vortrags ausgewählt werden. Steht der
Vor- tragstitel fest, kann man mit den ersten Recherchearbeiten beginnen.
Hierzu dienen Hilfsmittel wie z.B. das Internet, Fachzeitschriften,
Lexikon, Bücher uvm. Je umfangreicher das Informationsmaterial,
desto mehr hat man die Gelegenheit, seinen Vortrag vielfältig
und reichhaltig an Informationen zu gestalten und auszuwählen,
welche Aspekte man mit in die Präsentation einfliessen lassen
möchte und welche nicht. Vertiefen Sie sich aber nicht so sehr
in Ihren Recherchearbeiten, sodass Ihnen kostbare Zeit entschwindet,
die Präsentation unmittelbar bevor- steht und Sie dann zwar wissen,
was Sie alles sagen könnten, aber noch nicht wissen wie. Halten
Sie ein klares Zeitmanagement für die Vorbereitung ein. Teilen
Sie Ihre Zeit mit dem „Was“ Sie sagen und dem „Wie“ sie
es sagen ausgewogen mit je 50% ein. Zu dem „Wie“ einer
Präsentation zählt auch, gesprochenes visuell darzustellen,
z.B. anhand von Folien, einer Flip-Chart oder einem Beamer. Planen
Sie genügend Zeit für die Erstellung von veranschaulichendem
Material für Ihre Hörer.
2. Teilnehmeranalyse: Wer sind Ihre Zuhörer und was will
ich bei ihnen erreichen?
Wenn Sie wissen möchten, vor welchem Publikum Sie vortragen
werden und Sie referieren auf einer externen Veranstaltung, so informieren
Sie sich bei den Veranstaltern darüber, welche Zielgruppe geladen
ist. Der Vorteil der für Sie daraus resultiert ist, dass Sie
die Chance haben sich ein ungefähres Bild darüber machen
zu können, welches Vorwissen die Zuhörer zu Ihrem Vortragsthema
mitbringen werden. Andernfalls kann es Ihnen sehr leicht passieren,
dass schnell Unruhe unter den Hörern herrscht, weil sie entweder
Teile Ihres Vortrags nicht verstehen oder sich gelangweilt fühlen,
weil sie schon über viel weitreichenderes Wissen verfügen.
Checkliste Teilnehmeranalyse
Wie gross ist die Gruppe vor der Sie
vortragen?
Die Anzahl der anwesenden Personen ist in erster Linie wichtig für
den Fall, wenn Sie Handouts austeilen möchten. Es gilt: Besser
zu viele Handouts als zu wenige, da dies gleich zu Beginn einen unvorbereiteten
Eindruck verschafft.
Wie ist der Teilnehmerkreis zusammengesetzt?
Sind die Teilnehmer überwiegend Vorgesetzte oder Mitarbeiter? Über
welchen Wissensstand verfügen sie?
Wie hoch ist das Interesse der
Teilnehmer an der Veranstaltung und warum nehmen sie teil?
Sind die Besucher meines Vortrags sehr an diesem Thema interessiert,
besuchen Sie die Veranstaltung freiwillig oder sind Sie dazu z.B. vom
Chef verpflichtet worden?
Welche Vorurteile könnten die Teilnehmer mir gegenüber
haben?
Im ersten Moment, wo Vortragender und Hörer aufeinandertreffen
bilden sich erste Meinungen (Vorurteile) darüber, wie man glaubt,
dass der Vortragende seine Präsentation halten wird. Die meisten
denken von einem jungen Vortragenden, dass dieser ohnedies niemals
mehr wissen könne zu diesem Thema als man selbst es tut und einfach
zu unerfahren ist.
Präsentationsziel
Überlegen Sie sich im Zuge der Vorbereitung auf Ihre Präsentation
gut, welches Ziel Sie bei Ihren Hörern erreichen wollen. Nur wenn
Sie wissen, was Sie erreichen möchten, können Sie gekonnt
vermitteln, überzeugen und Ihre Präsentation danach ausrichten.
Mögliche Präsentationsziele
- Teilnehmer über
Vor- und Nachteile informieren
- Ich will meine Teilnehmer von der Notwendigkeit etwas zu tun bzw.
zu unterlassen überzeugen (z.B. zum Thema Tierschutz oder
Um- weltschutz)
- Ich will meinen Hörern Wissen vermitteln
- Ich will meine Hörer unterhalten
Führen Sie sich Ihre Präsentationsziele immer vor Augen!
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