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Arten von Stress >1
Wann macht Stress krank? >1
Stressabbau >2
Stresstest >3
Top Ten der Stressauslöser >4

von Martina Schiessler

Wer von uns hat sich nicht schon mal in solch einer Situation wieder gefunden, wo einfach alles drunter und drüber ging und man nicht mehr wusste wo einem der Kopf steht. Wenn man vom Chef Unterlagen zur Bearbeitung überreicht bekommt und er einem zu verstehen gibt, dass diese lieber gestern schon abgearbeitet worden wären als heute. In solchen und ähnlichen Situationen reagiert unser Körper gestresst.

Wie reagiert der Körper in einer Stresssituation?

Die meisten Stresssituationen lösen in uns Gefühle der Angst und Bedrohung aus. Der Adrenalinspiegel steigt. Die Atmung wird kürzer, Hände werden feucht, die Herzfrequenz wird schneller und der Blutdruck steigt. Zudem erweitern sich in Stresssituationen unsere Pupillen, um besser sehen zu können.

Welche Arten von Stress gibt es?

Es gilt dabei zwei verschiedene Arten von Stress zu unterscheiden: zum einen der sogenannte „Eustress“. Dies ist positiver Stress, den wir als angenehm empfinden. (Die Vorsilbe Eu – aus dem griechischen stammend – bedeutet gut) Zum Beispiel, wenn wir Herausforderungen gut meistern, uns eine Tätigkeit erfüllt und bestätigt. Man freut sich etwas geschafft bzw. bewältigt zu haben. Diesem positiven Stress steht der „Distress“ gegenüber. Jene Situationen, in denen wir uns hoffnungs- los überfordert fühlen oder Angst haben, das Gefühl, einer Situation nicht mehr Herr werden zu können.

Stress an sich ist sehr subjektiv zu betrachten. So viele Menschen es auf dieser Welt gibt, so viele unterschiedliche Stressempfindungen gibt es auch. Zum Beispiel gibt es Menschen, die sich überfordert fühlen, wenn sie vom Arbeitgeber zwei wichtige Aufgaben zugleich zugetragen be- kommen, während andere sich in dieser Situation herausgefordert fühlen und diese Aufgaben spielerisch meistern können. Erstaunlicher- weise hat eine Studie ergeben, dass sehr viele Personen von sich selber behaupten am besten unter Druck arbeiten zu können. Diese Menschen fühlen sich unter Stress lebendig, aktiv, bestätigt und gebraucht. Sehr häufig sind solche Menschen Workaholics und fühlen sich in jenen Momenten am meisten gestresst, in denen sie nichts zu tun haben.

Wann macht Stress krank?

Gefährlich für die Gesundheit eines jeden ist der chronische Stress. Menschen, die sich über längere Zeit hinaus ständig gestresst fühlen, werden seelisch krank und können sogar verlernen mit einfachen all- täglichen Situationen stressfrei umzugehen. Chronisch gestresste Menschen bekommen immer mehr das Gefühl auf nichts Einfluss üben zu können, ihren Aufgaben nicht mehr gewachsen zu sein. Auf diese von ihnen empfundene Ohnmacht reagieren sie dann oft aggressiv, verängstig oder panisch. Es ist unbedingt anzuraten, nach einer Stress- phase eine angemessene Erholungsphase einzulegen, da ansonsten dieser Stress unserem Körper, unserer Seele und unserem Geist dauer- haft schadet. Häufig neigen wir dazu, Stress und seine Auswirkungen auf unseren Körper und unsere Gesundheit zu unterschätzen. Tatsächlich aber kann psychischer Stress Auslöser von Krankheiten sein.

Einige Folgeschäden von Dauerstress können sein:
  • Verspannungen
  • Migräneanfälle
  • Allergien
  • Magenbeschwerden (durch zu schnelles Essen oder gar nichts essen können)
  • Müdigkeit
  • Erkältungen oder Grippe
  • Gefühle der Depressionen
  • Hektik, Ungeduld, Vergesslichkeit
  • Konzentrationsstörungen


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